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Geld abheben in Irland

Immer Liquide in Irland – Was ist zu beachten?

Irland ist als Reiseziel schon lange kein Geheimtipp mehr. Die Heimat der Kelten besticht durch eine einzigartige Natur, geprägt durch saftige grüne Wiesen, Burgen, charmante Gutshöfe, Strände, Geschichten und Sagen rund um zahlreiche Fabelwesen. Ein besonderes Erlebnis sind die geschichtsträchtigen Städte Dublin und Belfast. Gerade die Vielfalt an Pubs und Live-Musik lassen Sie in diese Atmosphäre tief eintauchen. Der wohl wichtigste Reisetipp ist, dass Irland und Nordirland wirtschaftlich und auch politisch getrennt sind. Das bedeutet, dass nicht nur die Währung unterschiedlich ist, sondern auch die Bestimmungen rund um das Thema Geld. Um den Urlaub unvergesslich zu machen, empfiehlt es sich im Vorfeld über die problemlose Bargeld-Versorgung zu informieren. Das auswärtige Amt warnt davor, die komplette Reisekasse in bar mitzunehmen. Rund um das Thema Zahlungsmittel informieren wir im nachfolgenden Beitrag.

Zwei Landeswährungen

Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Trennung von Nordirland und der Republik Irland gibt es auch unterschiedliche Währungen. Die Republik Irland gehört zur europäischen Union und hat 2002 den Euro eingeführt. Nordirland hingegen ist dem Vereinigten Königreich anhängig und somit ist die Währung Pfund Sterling (umgangssprachlich: britische Pfund). Diese Währung ist in folgenden Münzen und Scheinen erhältlich,

Im Bereich der Scheine ist in Nordirland Vorsicht geboten. Es gibt Banken, die Scheine selbst drucken dürfen, allerdings werden diese nur in Nordirland akzeptiert. Eine Anmeldepflicht von Barmitteln beim Zoll existiert nur ab 10.000 € Gegenwert, ansonsten entfällt das Procedere.

Geld abheben per EC-Karte

Genau wie in Deutschland sind die Banken mit Geldautomaten ausgestattet, sodass 24 Stunden Geld abgehoben werden kann. Gerade in Touristenhochburgen und Städten wird man schnell fündig. Beim Abheben von Bargeld wird in der Republik Irland eine Gebühr in Höhe von fünf bis zehn Euro erhoben, pro Vorgang. Auch in diesem Bereich unterscheidet sich Nordirland zu Irland. Hier werden ebenfalls die oben genannten Gebühren fällig und zusätzlich wird für den Wechselvorgang ebenfalls eine Gebühr erhoben. Einen Vorteil bietet in diesem Bereich die Kreditkarte.

Geld abheben per Kreditkarte

Im Bereich der Kreditkarten verhält sich das Thema Geld abheben ein wenig anders. Hier sind Reisekreditkarten die großen Gewinner, da damit in Irland gebührenfrei Geld abgehoben werden kann. Das ist bei den Namensaktien Kreditkarten nicht immer der Fall. In Nordirland wird dem entgegen wieder eine Gebühr in Höhe von ein bis vier Prozent pro Abhebung des Geldbetrages fällig. Diese Gebühr ist im Vorfeld abzuklären.

Wenn Sie im Besitz einer der gängigen (gebührenpflichtig) oder noch gar keine Kreditkarte besitzen, gibt es auch eine Alternative. Ein paar Anbieter stellen auch sogenannte Reisekreditkarten aus. Düse sind kostenlos und die Gebühren für die Benutzung im Ausland entfallen auch noch. Selbst das Geld abheben bei Fremdbanken innerhalb Deutschlands ist dann kostenfrei. Eine kostenlose Reisekreditkarte wird zum Beispiel von der DKB, ICS und der Norisbank angeboten. Eine solche Kreditkarte bietet ein hohes Maß an Flexibilität und kann in vielen Bereichen, unter anderem um Flüge und Reisen zu bezahlen, genutzt werden.

Wie Sie feststellen, hat diese Karte viele Vorteile und ist zudem ein flexibles und kostenloses Zahlungsmittel. Die Anträge können unkompliziert und schnell im Internet ausgefüllt werden. Nur noch ausdrucken und sich identifizieren und nach wenigen Tagen Bearbeitungszeit, wird die Karte dann übersandt. Denken Sie also rechtzeitig an die Beantragung, damit Sie in Irland kostenlos Geld abheben können und bei Bedarf auch bargeldlos Ihren Urlaub genießen können.

Umtausch von Geld

Ein Umtausch ist lediglich in Nordirland notwendig. Damit Sie einen guten Kurs erhalten, sollten Sie das Geld nicht vor der Reise tauschen, sondern direkt in Nordirland oder der Republik Irland. Es gibt sogar ein paar Geschäfte in Nordirland, die den Euro akzeptieren. Das Wechselgeld wird dann aber in Pfund Sterling zurück gegeben. Geld wechseln kann man beispielsweise in Wechselstuben, Tankstellen oder bei Banken. Dabei sollten Sie jedoch auf die Öffnungszeiten achten. Beachten und Vergleichen Sie im Vorfeld unbedingt die Gebühren und Provisionen, nur so können Sie ungeliebten Überraschungen aus dem Weg gehen.

Bezahlung mit Karte oder Smartphone

In vielen Restaurants, Geschäften und Hotels ist eine Bezahlung mit EC-Karte möglich. Die Karte sollte jedoch das Maestro- oder Cirrus-Symbol besitzen. Klären Sie die Möglichkeit der Zahlung vorher ab. Lediglich in Nordirland wird eine Gebühr für die bargeldlose Zahlung berechnet. Die Höhe der Gebühr sollte von Ihnen vor Reiseantritt erfragt werden. Bei jeder Zahlung mit der EC-Karte wird diese Gebühr erneut fällig. Es empfiehlt sich auf eine Kreditkarte, wie zum Beispiel Mastercard, Visa oder American Express zurück zu greifen. Dieses Zahlungsmittel wird überall in Irland akzeptiert.

Immer mehr Geschäfte in Irland akzeptieren mittlerweile auch eine Zahlung per Smartphone. Vor allem Google Pay und Apple Pay sind hier beliebt.

Bei anderen Kreditkarten gilt auch im Vorfeld abzuklären, ob diese akzeptiert werden. Die Republik Irland und Irland unterscheiden sich auch bei den Gebühren bei Kreditkartennutzung. Grundsätzlich ist die Benutzung in Irland kostenlos, es gibt im Bereich des Einzelhandels jedoch Abweichungen. Sollte das der Fall sein, ist ein Hinweisschild am Eingang angebracht. In Nordirland wird fast immer eine Gebühr bei der Nutzung der Kreditkarte fällig, aber auch im Einzelhandel können Abweichungen bestehen. Im Regelfall beträgt die Gebühr zwischen ein und vier Prozent des Rechnungsbetrages. Abschließend bleibt zu sagen, dass die günstigste Variante die Bezahlung mit Bargeld darstellt. Es empfiehlt sich an einem Geldautomaten Geld in Landeswährung abzuheben.

Sicherheitshinweise

Auch wenn Irland eher eine Kriminalität im mittleren Bereich hat, ist die politische Situation des Landes nicht zu unterschätzen. Gerade in Großstädten wie Dublin gibt es einige soziale Brennpunkte. Gerade in diesen Bereichen ist die Kriminalität erhöht und generell gibt es in dieser Stadt eine Vielzahl an Taschendieben. Vor allem in den oft überfüllten Pubs oder auch in Restaurants oder Geschäften sollte man ein besonderes Augenmerk auf seine Wertsachen legen. Ganz besonders gilt das, wenn die EC-Karte oder auch Kreditkarte zum Einsatz kommt.

Es ist in Irland genau wie in vielen anderen Tourismus-Ländern, dass man mit seinen Wertgegenständen achtsam umgehen muss. Dementsprechend bewahren Sie immer die PIN getrennt von Ihrer Geldkarte auf und ganz wichtig, vergewissern Sie sich, dass bei Eingabe der PIN niemand diese einsehen kann.

Genau wie in anderen Teilen der Welt, sollte der Automat auf mögliche Manipulation überprüft werden. Durch die Manipulation können Kreditkarten illegal kopiert und die Daten missbraucht werden. Das Manipulieren kommt immer mehr in Mode und ist mehr und mehr auf dem Vormarsch und beeinträchtigt die Sicherheit im Bereich von Zahlungsmitteln empfindlich. Sollten auch nur das Gefühl oder einen leisen Verdacht, dass der ausgewählte Automat manipuliert wurde, so suchen Sie einen anderen auf. Ein wichtiger Hinweis, sobald Sie feststellen, dass die Karte verloren gegangen oder gar gestohlen wurde, lassen sie diese sofort über die entsprechende Hotline sperren. So können Sie große finanzielle Schäden gering halten oder gar vermeiden. Wichtig dabei ist, dass die Nummer der Sperrhotline getrennt von der Karte aufbewahrt wurde.

Diese aufgeführten Tipps, im Hinblick auf die möglichen Zahlungsmittel und die Sicherheitshinweise, bescheren Ihnen hoffentlich einen sicheren und traumhaften Urlaub auf der grünen Insel. Kümmern und Informieren Sie sich rechtzeitig, damit Sie den Urlaub unbeschwert genießen können.

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