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Geld abheben und bezahlen in Thailand/ Bangkok

Aktualisiert: Dezember 2025 – So hebst du in Thailand günstig Geld ab, bezahlst sicher mit Karte und vermeidest unnötige Gebühren.

Thailand ist zu Recht eines der beliebtesten Fernreiseziele der Welt: Von den glitzernden Tempeln in Bangkok über die Traumstrände auf Phuket und Koh Samui bis hin zur entspannten Kultur in Chiang Mai. Doch so schön das Land ist, beim Thema Finanzen tappen viele Urlauber in die Kostenfalle.

Während meiner zahlreichen Reisen durch das „Land des Lächelns“ habe ich eines gelernt: Kartenzahlung ist zwar in touristischen Zentren auf dem Vormarsch, doch ohne Bargeld bist du im echten Thailand aufgeschmissen. Egal ob Garküchen, Tuk-Tuks oder kleine Märkte – hier regiert der Baht.

Geldautomaten (ATMs) gibt es zwar an fast jeder Ecke, aber die Gebühren sind oft extrem hoch. Wer sich nicht vorbereitet, zahlt bei jeder Abhebung unnötig drauf. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Gebühren sparst, den besten Wechselkurs bekommst und welche Karten wirklich ins Reisegepäck gehören.

ATM Geldautomat in Thailand zum Geld abheben

Das Wichtigste in Kürze

  • Cash is King: Kartenzahlung funktioniert in Malls und Hotels, aber für Street Food und Transport brauchst du zwingend Bargeld.
  • Hohe ATM-Gebühren: Fast alle thailändischen Banken verlangen pauschal 220 THB (ca. 6 €) pro Abhebung – unabhängig vom Betrag.
  • Die richtige Karte spart Geld: Mit einer spezialisierten Reisekreditkarte fallen zumindest keine eigenen Auslandsgebühren an. Ich empfehle die C24 Mastercard.
  • Kostenfalle DCC: Wähle am Automaten immer „Without Conversion“ (Abrechnung in THB). Sonst bestimmt der Automat den Wechselkurs – und das wird teuer!

Meine Empfehlung: Kostenlose Kreditkarten für Thailand

Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, solltest du eine Karte nutzen, die keine Fremdwährungsgebühren berechnet.

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Antragsgebühren0, 00 Euro0, 00 Euro0, 00 Euro
Monatliche Gebühren0, 00 Euro0, 00 Euro0, 00 Euro
KreditkartenartMastercardVISAMastercard
Besonderheiten75 Euro Prämie möglich bei Wechsel von anderer Bank, Cashbackoption (bis zu 10 %)Blue Week Deal bis 01.12.2025: 100 Euro Prämie, Mindestabhebung: 50 Euro3 % Cashback und 3 % Zinsen für die ersten 6 Monate
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Mein Testbericht der C24-Mastercard:

Geldautomaten in Thailand – Meine Erfahrungen mit den Gebühren

Egal ob in Bangkok, Pattaya oder auf den Inseln: ATMs sind allgegenwärtig. Das Problem ist die Gebührenstruktur. Für ausländische Kreditkarten wird fast überall eine Gebühr (Fee) erhoben. Diese lag lange bei 150 bis 180 THB, beträgt mittlerweile aber fast flächendeckend 220 THB pro Vorgang.

Übersicht der thailändischen Banken & ATM-Gebühren

  • Bangkok Bank (Dunkelblau): Sehr zuverlässig mit internationalen Karten. Gebühr: 220 THB.
  • Krungsri Bank (Gelb): Oft die modernsten Automaten. Gebühr: 220 THB.
  • Kasikorn Bank (Grün): Extrem hohe Verfügbarkeit (an fast jedem 7-Eleven). Gebühr: 220 THB.
  • SCB – Siam Commercial Bank (Lila): Gute Menüführung auf Englisch. Gebühr: 220 THB.
  • CIMB Bank (Rot): Ein Geheimtipp, da hier vereinzelt noch Gebühren von nur 150 THB verlangt werden (Automaten sind jedoch seltener zu finden).

Abhebelimits & Tipps

Da die Gebühr pro Transaktion anfällt, lohnt es sich, möglichst hohe Beträge auf einmal abzuheben.

  • Tägliches Limit: Meist 20.000 bis 30.000 THB (ca. 520–780 EUR).
  • Maximalbetrag pro Abhebung: Viele Automaten spucken maximal 20.000 oder 25.000 THB auf einmal aus.

Bezahlen in Thailand: Bar oder Karte?

Thailand digitalisiert sich rasant, doch als Tourist ohne thailändisches Bankkonto (für das beliebte QR-Code-System „PromptPay“) bleibst du oft auf Bargeld angewiesen.

Die gängigen Zahlungsmethoden

  • Kreditkarten (Visa/Mastercard): Werden in Hotels, gehobenen Restaurants, Malls und Supermärkten (z.B. Big C, Tops) akzeptiert. American Express wird seltener genommen.
  • Bargeld (Thai Baht): Unverzichtbar für Garküchen, Märkte, Songthaews (Sammeltaxis), Tuk-Tuks und Massagesalons.
  • 7-Eleven: Hier ist oft ein Mindestumsatz (meist 200 THB) nötig, um mit Karte zu zahlen.
Thailändische Baht Banknoten und Münzen

Die Währung in Thailand: Baht (THB)

Geld abheben am Flughafen – Ist es eine gute Idee?

An den großen Flughäfen wie Suvarnabhumi (BKK) oder Don Mueang (DMK) wirst du von ATMs förmlich erschlagen. Doch Vorsicht: Manche private Anbieter am Flughafen verlangen noch höhere Gebühren als die regulären Banken.

Mein Tipp: Hebe am Flughafen nur einen kleinen Betrag für das Taxi und erste Snacks ab (z.B. 2.000 – 3.000 THB). Nutze für größere Summen später die Automaten der offiziellen Banken in der Stadt.

Falls du Bargeld (Euro) tauschen möchtest: Der Anbieter „Superrich“ (meist orange oder grüne Wechselstuben) bietet am Flughafen (im Untergeschoss beim Airport Link) und in der Stadt fast immer die besten Wechselkurse an. Meide die Wechselstuben direkt bei den Gepäckbändern!

Einen ausführlichen Vergleich der Möglichkeiten am Flughafen siehst du in diesem Video:

Empfohlene Kreditkarten – Meine Favoriten für Thailand

  • C24 Mastercard: Aktuell meine erste Wahl. Das Konto ist kostenlos und ermöglicht weltweit gebührenfreie Abhebungen (seitens der C24 Bank).
  • DKB Visa Card: Der Klassiker für Reisende. Wichtig: Du musst „Aktivkunde“ sein (mind. 700€ Geldeingang/Monat), um weltweit kostenlos abzuheben.
  • Revolut oder Wise: Perfekt als Zweitkarte. Sie bieten extrem gute Wechselkurse, haben aber monatliche Freibeträge für Bargeldabhebungen (oft nur ca. 200€ kostenlos).

Sicherheitstipps beim Geldabheben

  • Standortwahl: Nutze Automaten, die in Bankfilialen oder Einkaufszentren stehen. Sollte die Karte eingezogen werden, hast du sofort einen Ansprechpartner. Vermeide freistehende ATMs in dunklen Gassen.
  • Skimming-Schutz: Wackle kurz am Kartenschlitz, bevor du die Karte einführst.
  • Abrechnung: Wähle am Bildschirm immer „Continue without conversion“ oder „Debit in THB“. Wählst du „Conversion in EUR“, verlierst du bis zu 6% durch einen schlechten Wechselkurs (DCC).

Fazit: So bist du in Thailand flüssig

Thailand macht es Reisenden einfach, an Geld zu kommen, verlangt dafür aber eine Gebühr. Da du um die 220 THB Fremdgebühr kaum herumkommst, ist die Strategie klar: Selten abheben, dafür aber hohe Beträge.

Kombiniere dies mit einer Kreditkarte, die keine eigenen Auslandsgebühren verlangt, und tausche Euro-Bargeld bei „Superrich“, wenn du flexibel bleiben willst. So bleibt mehr Budget für Pad Thai und Massagen übrig!

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