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Geld abheben und bezahlen in Chile: Dein ultimativer Finanzguide für Reisende

Als ich für eine Exkursion im Rahmen meines Geographie Studiums nach Chile reiste, war ich von der beeindruckenden Landschaft zwischen Atacama-Wüste und patagonischen Fjorden fasziniert – aber ebenso wichtig war die Frage, wie ich dort am besten an mein Geld komme.

Santiago, die pulsierende Hauptstadt, bietet zwar moderne Bankinfrastruktur, doch in abgelegenen Regionen sieht die Situation anders aus. Hier teile ich meine Erfahrungen und alles, was du über Geldabheben und Bezahlen in Chile wissen musst.Geld abheben bezahlen Chile

Das Wichtigste in Kürze

  • Der chilenische Peso (CLP) ist die offizielle Währung – aktuell entspricht 1 Euro etwa 1.015 CLP.
  • Kartenzahlungen sind in Städten weit verbreitet, für abgelegene Regionen und kleinere Geschäfte ist Bargeld jedoch unverzichtbar.
  • Banco Estado, Santander und Scotiabank bieten zuverlässige Geldautomaten mit englischsprachigem Menü.
  • Die gebührenfreie Kreditkarte von C24 hat sich bei meinen Reisen als beste Option erwiesen.
  • Dynamic Currency Conversion (DCC) solltest du beim Geldabheben stets ablehnen, um versteckte Gebühren zu vermeiden.

Meine 3 besten Empfehlungen zum Geld abheben und bezahlen in Chile:

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KreditkartenartMastercardVISAVISA
Besonderheiten75 Euro Prämie möglich bei Wechsel von anderer Bank, Cashbackoption (bis zu 10 %)5 % Erstattung auf Reisebuchungen*Kein neues Girokonto erforderlich
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Mein Testbericht der C24-Mastercard:

Zwischen Pesos und Plastik: Geldautomaten in Chile

In Chile findest du ein gut ausgebautes Netz an Geldautomaten, besonders in touristischen Gebieten und größeren Städten. Meiner Erfahrung nach sind besonders diese Banken empfehlenswert:

  • Banco Estado: Die staatliche Bank Chiles hat die meisten Automaten im Land und erhebt oft niedrigere Gebühren.
  • Santander: Weit verbreitet in städtischen Gebieten mit zuverlässigen Automaten.
  • Scotiabank: International ausgerichtete Bank mit englischsprachigen Menüs.
  • BancoChile: Besonders in Santiago und größeren Städten präsent.

Die meisten Geldautomaten in Chile erheben eine feste Gebühr zwischen 3.000 und 5.000 CLP (ca. 3-5 EUR) pro Abhebung, unabhängig vom abgehobenen Betrag. Das tägliche Abhebungslimit liegt typischerweise zwischen 200.000 und 400.000 CLP (ca. 200-400 EUR).

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Geldautomaten gelegentlich einfach „leer“ sein können, besonders an Wochenenden und in touristischen Gegenden. Daher empfehle ich, größere Summen abzuheben, um Mehrfachgebühren zu vermeiden, und Bargeld immer rechtzeitig zu beschaffen.

Geld abheben Chile

Die besten Kreditkarten für deinen Chile-Trip

Bei meinen zahlreichen Reisen durch Südamerika hat sich eindeutig herauskristallisiert, dass die richtige Kreditkarte bares Geld sparen kann. Für Chile kann ich folgende Karten besonders empfehlen:

  1. C24 Mastercard: Mein absoluter Favorit für Chile und ganz Südamerika. Die C24 Mastercard bietet gebührenfreie Abhebungen weltweit und nutzt stets den offiziellen Mastercard-Wechselkurs ohne Aufschlag. Damit habe ich in Chile wiederholt problemlos Geld abgehoben.
  2. DKB Visa: Eine solide Alternative mit gebührenfreien Bargeldabhebungen und guter Akzeptanz in Chile.
  3. N26: In städtischen Regionen Chiles gut nutzbar, besonders in Kombination mit der Reiseversicherung.
  4. Santander Select: Falls du bereits Kunde bei Santander bist, kannst du von der gebührenfreien Nutzung der Santander-Automaten in Chile profitieren.

Meiner Meinung nach ist eine zweite Karte als Backup unerlässlich, da ich selbst schon erlebt habe, wie Geldautomaten bestimmte Karten ohne ersichtlichen Grund abgelehnt haben.

Pesos und Kurse: Währungsumrechnung in Chile

Der Chilenische Peso (CLP) ist die offizielle Währung Chiles. Der Wechselkurs schwankt regelmäßig, aktuell liegt er bei etwa:

  • 1 Euro = ca. 1.015 CLP
  • 1 US-Dollar = ca. 935 CLP

Ein besonders wichtiger Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Lehne immer die Option „Dynamic Currency Conversion“ (DCC) ab, wenn der Geldautomat fragt, ob du in Euro oder lokaler Währung abrechnen möchtest. Wähle stets die lokale Währung (CLP), denn die DCC-Funktion beinhaltet versteckte Umrechnungsgebühren von bis zu 10%.

Ich habe festgestellt, dass die Wechselkurse an Flughäfen und in Touristenzentren wie dem Atacama oder Torres del Paine Nationalpark besonders ungünstig sein können.

Bezahlen in Chile: Karte oder Bargeld?

In Chile hat sich das Bezahlverhalten in den letzten Jahren deutlich modernisiert. In größeren Städten wie Santiago, Valparaíso oder Concepción kannst du fast überall mit Karte zahlen – selbst kleine Beträge. In ländlichen Regionen, besonders in Patagonien oder abgelegenen Anden-Dörfern, ist Bargeld jedoch immer noch König.

Meine persönlichen Beobachtungen zum Bezahlen in Chile:

  • Restaurants und Hotels: Akzeptieren fast immer Kreditkarten, auch internationale.
  • Supermärkte und Einkaufszentren: Problemlose Kartenzahlung.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: In Santiago kannst du die Metro-Karte mit Kreditkarte aufladen, Busse akzeptieren jedoch meist nur Bargeld.
  • Märkte und kleine Geschäfte: Hier wird vorwiegend Bargeld bevorzugt.
  • Nationalparks: Eintrittskarten können meist mit Karte bezahlt werden, für alles andere innerhalb der Parks ist Bargeld notwendig.

Für die ultimative Flexibilität empfehle ich, stets etwa 50.000-100.000 CLP (ca. 50-100 EUR) in bar dabei zu haben.

Bezahlen in Chile: Bargeld oder Karte?

Sicherheitstipps für den Geldumgang in Chile

Chile gehört zu den sichersten Ländern Südamerikas, dennoch solltest du beim Geldabheben vorsichtig sein. Aus eigener Erfahrung kann ich diese Sicherheitstipps geben:

  • Geldautomaten in Banken nutzen: Ich bevorzuge Automaten innerhalb von Bankfilialen statt freistehende auf der Straße.
  • Abhebungen tagsüber tätigen: Besonders in größeren Städten wie Santiago solltest du nachts Geldautomaten meiden.
  • Tastatur abdecken: Kriminelle installieren gelegentlich Kameras, um PINs auszuspähen.
  • Geldbörse aufteilen: Ich trage nie mein gesamtes Bargeld an einem Ort – ein Teil im Hotelsafe, ein Teil in der Tasche und etwas Notgeld separat ist meine bewährte Strategie.
  • Bellagio und Bellavista vorsichtig: In diesen beliebten Vierteln Santiagos habe ich wiederholt von Taschendiebstählen gehört.

In touristischen Hotspots wie San Pedro de Atacama oder Puerto Natales solltest du besonders aufmerksam sein, da dort erfahrungsgemäß mehr Taschendiebe unterwegs sind.

Geld in Chile Sicherheit

Geld abheben am Flughafen in Chile

Am internationalen Flughafen Santiago (SCL) stehen mehrere Geldautomaten zur Verfügung, hauptsächlich im Ankunftsbereich. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen:

Die Automaten am Flughafen funktionieren zuverlässig und sind 24/7 zugänglich. Allerdings sind die Gebühren tendenziell höher als in der Stadt – oft bis zu 6.000 CLP (ca. 6 EUR) pro Abhebung.

Meine persönliche Strategie: Ich hebe am Flughafen nur einen kleinen Betrag ab, der für Taxi oder Transfer in die Stadt reicht (etwa 30.000 CLP). Den Hauptbetrag besorge ich dann am nächsten Tag in der Stadt, wo die Gebühren niedriger sind.

Alternative Bargeldquellen in Chile

Neben Geldautomaten gibt es weitere Möglichkeiten, in Chile an Bargeld zu kommen:

  • Wechselstuben (Casas de Cambio): In touristischen Gebieten weit verbreitet, bieten aber oft schlechtere Kurse als Bankautomaten. Ich nutze sie nur im Notfall.
  • Banken: Einige Banken tauschen Bargeld, jedoch meist mit längeren Wartezeiten und nur zu Bürozeiten.
  • Western Union: In größeren Städten vorhanden und eine Option für Geldtransfers nach Chile.
  • US-Dollar: Werden manchmal in touristischen Gebieten akzeptiert, aber zu deutlich schlechteren Kursen. Ich hatte immer 100 USD als Notreserve dabei.

Besonders in abgelegenen Regionen wie Patagonien oder der Osterinsel ist es ratsam, ausreichend Bargeld mitzuführen, da Geldautomaten selten und unzuverlässig sein können.

Fazit: Meine Finanz-Empfehlungen für Chile

Chile ist ein faszinierendes Reiseland mit gut ausgebauter Bankinfrastruktur in den Städten. Für eine stressfreie Reise empfehle ich eine Kombination aus der C24 Mastercard zum gebührenfreien Abheben und ausreichend Bargeldreserven für abgelegene Regionen.

In größeren Städten kannst du problemlos mit Karte zahlen, während du für Abenteuer in der Atacama-Wüste oder Patagonien definitiv Bargeld benötigst. Achte stets auf die Ablehnung von DCC und halte dich an die Sicherheitshinweise.

Quellen und weiterführende Links

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